Duroplastspritzguss

Wir kombinieren die hervorragenden Werkstoffeigenschaften von Duroplasten mit den Vorteilen der Spritzgussverarbeitung

Duroplaste sind besonders widerstandsfähige Kunststoffe, die sich nach dem Aushärten nicht mehr thermisch verformen lassen – ideal für Gehäuse von Mikrosystemen.

Duroplaste zeichnen sich durch hohe mechanische Festigkeit, Chemikalien- und Wärmeformbeständigkeit, große Dimensionsstabilität, geringe Kriechneigung sowie Flammwidrigkeit aus. Auf Grund ihrer geringen Verarbeitungsviskosität können sie mit geringeren Forminnendrücken und Fließgeschwindigkeiten verarbeitet werden, so dass das Umspritzen von filigranen Strukturen möglich ist. Dadurch lassen sich elektronische Baugruppen oder mikrosystemtechnische Bauteile mittels Duroplastspritzguss robust verkapseln.

Beim Duroplastspritzguss wird ein Epoxy Molding Compound in Form von rieselfähigem Granulat der Plastifiziereinheit zugeführt und im Duroplastzylinder auf ca. 80 bis 110 Grad vorgewärmt, plastifiziert und homogenisiert. Beim Einspritzen in das 160 bis 180 Grad heiße Werkzeug beginnt der Aushärteprozess. Nach einer Heizzeit von ungefähr 20 bis 60 Sekunden, abhängig von Material und Wandstärke, kann das Bauteil entnommen werden. 

Aktuell arbeiten wir im Bereich Duroplastspritzguss an Industrieprojekten für Unternehmen der Automobil- und Medizintechnik. Außerdem führen wir grundlegende Untersuchungen zum Umspritzen von Einlegeteilen durch, mit dem Ziel eine robuste und kostengünstige Elektronikverkapselung bereitzustellen. Darüber hinaus erforschen wir die Verfahren der MID-Technik in Kombination mit Durplasten.

Kontakt


B. Eng. Mehmet Haybat
Hahn-Schickard,
Stuttgart
Tel.: +49 711 685-84809
Mehmet.Haybat@Hahn-Schickard.de
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