Additive Fertigung mittels DLP

3D-Kunststoff-Bauteile und Spritzgusswerkzeugeinsätze additiv fertigen

Mittels DLP (Digital Light Processing) werden ein oder mehrere Bilder mit der Größe von 40 x 70 mm² mit einer Auflösung von 40 µm auf die Oberfläche eines flüssigen lichtaushärtenden Polymers projiziert, wodurch das Polymer an der Oberfläche selektiv aushärtet. So können schichtweise 3D-Kunststoffbauteile aufgebaut werden, wobei die einzelnen Polymerschichten eine minimale Dicke von 25 µm aufweisen. Durch den im Vergleich zur herkömmlichen Stereolithographie deutlich schnelleren Belichtungsprozess können in einer Batchfertigung 3D-Kunststoffbauteile kostengünstig mit hoher Auflösung und in größeren Stückzahlen produziert werden. Der mit unserer Anlage von PRODWAYS „ProMaker L5000“ zur Verfügung stehende Bauraum erlaubt die Fertigung von 3D-Bauteilen bis zu einer Abmessung von 400 x 330 x 200 mm³.

Als Baumaterial stehen uns derzeit zwei polymere Werkstoffe zur Verfügung. Zum einen können wir mit PLASTCure Clear 100 ein transparentes biokompatibles Polymer einsetzen. Erfordert die Anwendung eine hohe Temperaturbeständigkeit und Härte, so steht uns mit PLASTCure Rigid 10500 ein Polymer mit exzellenten thermomechanischen Eigenschaften und hoher Abbildungstreue zur Verfügung, welches z.B. für die Herstellung von Werkzeugeinsätzen für Spritzgießwerkzeuge geeignet ist.

Um nun solche 3D-Kunststoffbauteile mit weiteren Funktionen auszustatten, arbeiten wir derzeit an der Entwicklung von Technologien zur Erzeugung von Leiterstrukturen auf additiv gefertigten 3D-Kunststoffbauteilen zur komplett werkzeuglosen Fertigung von 3D-Schaltungsträgern.

Kontakt


Dr. rer. nat. Kerstin Gläser
Hahn-Schickard,
Stuttgart
Tel.: +49 711 685-84785
F: +49 711 685-83705
Kerstin.Glaeser@Hahn-Schickard.de
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