Entwicklung von Schnellnachweisen von Bakterien in Ballastwasser (Clean Ballast Water [CleBaWa])

Im Projekt CleBaWa werden Schnellnachweise zur Detektion von Bakterien in Ballastwasserproben von Schiffen entwickelt: sowohl ein elektrochemischer Biosensor als auch eine teststreifenbasierte Lösung. Beide Ansätze weisen die Bakterien spezifisch anhand deren DNA nach. Die Ergebnisse sollen über SmartPhone Apps den zuständigen Stellen übermittelt werden.

Dazu müssen zunächst die Bakterien aus der Ballastwasserprobe angereichert und deren DNA freigesetzt werden. Die DNA wird mittels Multiplex PCR amplifiziert und dann mittels NALFIA oder elektrochemischem Sensor nachgewiesen. Der Fokus von Hahn-Schickard liegt auf der Entwicklung dieses Sensors. Diese beinhaltet Layout, Herstellung und Aufbau des Chips, die Aufbringung der Elektroden, die Immobilisierung spezifischer DNA-Sonden und letztlich die Analyse der Proben. Die interdisziplinäre Aufgabenstellung wird in enger Zusammenarbeit der Hahn-Schickard-Standorte Freiburg (Oberflächenchemie, Elektronik, Chipherstellung) und Stuttgart (Aufbringen der Elektroden z.B. durch Inkjet Druck) durchgeführt.

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PROJEKTFUSSNOTE:

Fördergeber/Finanzierung: ZIM
Fördernummer: VP2146336CS4
Laufzeit: 01.03.2015 bis 28.02.2018
Kooperationspartner: Hochschule Bremerhaven, Q-Bioanalytic GmbH, Barum Internetservice GbR, Alfred-Wegener-Institut, APM-Gehäusetechnik GmbH
Reifegrad: Forschung > Funktionsmuster

Kontakt

Martin Trotter
Hahn-Schickard,
Freiburg
Tel.: +49 761 203-73225
F: +49 761 203-73299
Martin.Trotter@Hahn-Schickard.de
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