Ritterschlag für Hahn-Schickard

Als Experte für Sensorkommunikation bei Hahn-Schickard stellte Dr. Christoph Rathfelder das Forschungsprojekt SensIDL zur Industrie 4.0 vor. Quelle. AiF

21.05.2015

Einladung zum Parlamentarischen Abend der AiF unterstreicht, dass Hahn-Schickard kleine und mittlere Unternehmen kompetent dabei unterstützt, sich für die Herausforderungen der Industrie 4.0 zu rüsten.

Hahn-Schickard goes Berlin: Hahn-Schickard-Geschäftsführer Clemens Pecha und Projektleiter Dr. Christoph Rathfelder waren der Einladung zum Parlamentarischen Abend gefolgt, der am 19. Mai in Berlin von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. – AiF veranstaltet wurde. Passend zum Motto „Industrie 4.0 für den Mittelstand – Impulse durch IGF und ZIM“ zeigte Dr. Rathfelder den Entscheidungsträgern aus dem Bundestag und den Bundesministerien die Ziele des Forschungsprojekts SensIDL auf. Das durch Hahn-Schickard initiierte und mit dem Forschungszentrum Informatik (FZI) aus Karlsruhe gemeinsam durchgeführte Forschungsprojekt wurde als einziges aus über 400 Forschungsprojekten der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF), davon ca. 100 mit Industrie 4.0-Bezug, als Vorzeigeprojekt für diesen Abend ausgewählt.

Die vereinfachte Sensorkommunikation ist eine Basis für die Industrie 4.0, wie Rathfelders gleichlautender Vortrag nahelegte. Die Entwicklung von Kommunikationsschnittstellen und den Zugriff auf diese Sensorschnittstellen durch spezielle Entwicklungswerkzeuge zu vereinfachen, ist ein Ziel des vorgestellten Projektes. Eine große Rolle spielen hierbei auch die sogenannten cyber-physischen Systeme (CPS). Durch sie und in ihnen verschmilzt die physische Welt der Maschinen und Anlagen mit der digitalen Welt. Sensoren bilden hier das Bindeglied, um Informationen in der realen Welt zu erfassen und diese in die digitale Datenwelt zu überführen. CPS sind in der Lage, diese Informationen bereitzustellen und untereinander zu kommunizieren. Dies eröffnet eine Fülle neuer Möglichkeiten, angefangen von intelligenten Produkten über verbesserte Produktionsabläufe bis hin zu völlig neuen Geschäftsmodellen.

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung und möchte vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zu aktuellen Forschungsergebnisse und deren Anwendung erleichtern. Unter dem Dach der AiF-Forschungsvereinigungen werden neue Technologien für gesamte Branchen und zunehmend branchenübergreifend aufbereitet, um die Wettbewerbsfähigkeit mittelständischer Unternehmen zu erhalten und zu stärken.

Die AiF – Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. – ist ein 1954 gegründetes, industriegetragenes Innovationsnetzwerk zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Mittelstand. Es verknüpft die Interessen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die AiF als gemeinnütziger Verein ist Träger der Industriellen Gemeinschaftsforschung.

Weitere Informationen:

Zur Projektskizze des Forschungsprojekts SensIDL

Zur Aif-Rückschau des Parlamentarischen Abends in Berlin