Promotionspreis für verbesserte Brennstoffzellen

Matthias Breitwieser. Foto: Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

16.11.2015

Matthias Breitwieser, Mitarbeiter Hahn-Schickard und Doktorand am Institut für Mikrosystemtechnik, erhält für sein Konzept zur Membranherstellung für Hochleistungsbrennstoffzellen den mit 2.000 Euro dotierten ersten Preis beim Ideen-Wettbewerb EnergieCampus der „Stiftung Energie und Klimaschutz Baden-Württemberg“.

Die so genannte PEM-Brennstoffzelle – die Abkürzung steht für Polymerelektrolytmembran – wandelt chemische Energie aus einer Reaktion von Wasserstoff und Sauerstoff in elektrische Energie um. Sie gilt als vielversprechend, weil sie sich im Gegensatz zu Batterien nicht erschöpft, sondern Energie erzeugt, solange sie mit diesen beiden Brennstoffen versorgt wird. Bislang ist sie jedoch für viele Anwendungsfälle noch zu teuer, da sie als Katalysator für die chemische Zersetzung der beiden Gase teures Platin benötigt. Breitwieser entwickelte im Team eine Herstellungstechnik, die deutlich höhere Zell-Leistungen bei gleichem Platingehalt ermöglicht und damit kostengünstiger ist. Mögliche Anwendungen für PEM-Brennstoffzellen sind Wasserstoffautos und -busse. In Zukunft sind die Zellen auch als Kleinkraftwerke in Häusern denkbar, in denen Strom und Wärme gleichzeitig genutzt werden.

Zur vollständigen Pressemitteilung der Universität Freiburg vom 13.11.2015

Weitere Informationen der „Stiftung Energie und Klimaschutz Baden-Württemberg“:
www.energieundklimaschutzbw.de/energie-campus-2015