Prämierter Schnelltest für die pränatale In-vitro-Diagnostik

Dr. Nadine Borst von Hahn-Schickard (2. von rechts) stellte die Projektergebnisse auf der Konferenz vor. Quelle: www.simonpugh.com

29.11.2016

Im EU-Projekt AngeLab (A New GEnetic LABoratory for non-invasive prenatal diagnosis) entwickelt Hahn-Schickard zusammen mit 14 weiteren Partner einen Schnelltest, mit dem genetisch bedingte Krankheiten des ungeborenen Kindes untersucht werden können. Da hierfür nur eine Blutprobe der Mutter benötigt wird, ist dieser neue Ansatz schonender als invasive Methoden, bei denen Fruchtwasserproben entnommen werden.

Eine Jury der Europäischen Kommission zeichnete das Projekt nun im Rahmen des European Nanoelectronics Forum am 23. November in Rom mit dem Innovation Award aus. Berücksichtigt wurden Projekte, die aus den Förderlinien “Horizon 2020“ und dem „7. Rahmenprogramm (FP7)“ Geld der EU erhielten. Dr. Jesús M. Ruano López vom spanischen Forschungsinstitut IK4-Ikerlan (ganz links im Bild) nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen. Er wird das Projekt noch bis zum Abschluss im März 2017 koordinieren.

Die vollständige Pressemeldung vom 30.11. finden Sie hier.

Weitere Informationen: