Innovationsmarkt Energy Harvesting

17.06.2015

Wie neue Entwicklungen zusätzliche Energiepotenziale erschließen

Es gibt vielfältige Möglichkeiten für Energieversorgungen von Antrieben und Steuerungen in komplexen, aber auch einfachen Systemen. Aber in welchen Umfeldern lohnen sich Anwendung? Gemeinsam mit dem INNOVATIONS NETZWERK Schwarzwald-Baar-Heuberg haben wir am 17. Juni 2015 bei Hahn-Schickard in Villingen-Schwenningen einen Workshop durchgeführt. Mit Kurz-Präsentationen von Erfindern und Entwicklern aus der Region SchwarzwaldBaar-Heuberg und einer anschließenden Ausstellung wurden Anregungen aus Wissenschaft und Praxis vermittelt. Die Video-Mitschnitte der Beiträge können hier angeschaut werden: http://industrie40.innovationsnetzwerk-sbh.de/

Der Wunsch nach eingebetteten, intelligenten Systemen mit Sensor-/Aktor-Funktionen ist in der Industrie aktuell sehr hoch. Entwicklungen in der Thematik Internet of Things und die damit verbundenen sehr dynamischen Veränderungsprozesse in den Bereichen Industrie 4.0, Smart Energy, Smart Buildings und Wearables führen zu einem schnell wachsenden Bedarf an Sensorik zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit von Prozessen und Diensten: z.B. autonome Prozessführung, Predictive Maintenance, Smart Metering u.v.m. Zentral ist dabei die Frage nach einer dauerhaft wartungsfreien Energieversorgung.

Durch die Entwicklung von kleinsten Generatoren, die ihre Energie aus der direkten Systemumgebung schöpfen, sog. Energy Harvestern, wird interessierten Anwendern eine neue Klasse von kleinsten, anwendungstauglichen, energieautarken Sensoren und Systemen (self sustained sensors) ermöglicht.

Hahn-Schickard, Villingen-Schwenningen, entwickelt gemeinsam mit seinen Partnern Mikro-Energie-Generatoren zur Nutzung von Maschinenschwingungen, Stößen und Schock für die elektrische Versorgung von drahtlosen Sensorsystemen.