f-cell award für optimierte Brennstoffzelle

Matthias Klingele (Mitte) und Matthias Breitwieser (rechts) nehmen den f-cell award 2015 entgegen. Foto: KD Busch/WORLD OF ENERGY SOLUTIONS

15.10.2015

Forscher von Hahn-Schickard und vom Lehrstuhl für Anwendungsentwicklung des Instituts für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg haben den f-cell award – Innovationspreis Brennstoffzelle erhalten. Dem Team gelang es, die Herstellung der Membran-Elektroden-Einheit (MEA) – eine für die Funktion der Brennstoffzelle entscheidende Komponente – mittels einer Spraytechnik zu vereinfachen und damit kostengünstiger zu gestalten. Matthias Breitwieser und Matthias Klingele von der Arbeitsgruppe „Poröse Medien“ unter der Leitung von Dr. Simon Thiele, nahmen den Preis in der Kategorie „research & development“ entgegen.

Das Land Baden-Württemberg stiftete den f-cell award 2015 mit dem Ziel, anwendungsorientierte Techniken rund um die Brennstoffzelle zu fördern. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und ging zum zweiten Mal in Folge an eine Arbeit, die an der Professur für Anwendungsentwicklung bei Prof. Dr. Roland Zengerle entstanden ist. Ausschreiber des Wettbewerbs waren das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH.

In einem von der Baden-Württemberg Stiftung geförderten Projekt erforscht und entwickelt das Team ressourcen- und energieeffiziente, protonenleitende Membranen (PEMs) mit nanostrukturierter Wasserspeicherschicht für Polymerelektrolytmembranbrennstoffzellen. Das Ziel ist die Weiterentwicklung der direkten Membrandeposition zur Herstellung von Kompositmembranen aus Nanofasern und neuartigen Ionomeren. Das Projekt ist eine Kooperation zwischen Hahn-Schickard, der Universität Freiburg und dem ICVT Stuttgart.

Zur vollständigen Pressemeldung der Universität Freiburg