Pilotlinie zur Herstellung von Lab-on-a-Chip-Systemen

Wir fertigen Lab-on-a-Chip-Testträger in Kleinserien für Validierungen.

Quelle: Harro Höfliger

Wir begleiten Sie von der Prototypen-Herstellung bis hin zur Kleinserienfertigung von Lab-on-a-Chip-Systemen. Hahn-Schickard setzt dabei auf skalierbare Prozessketten, die das Mikrostrukturieren, die Reagenzienvorlagerung und das Deckeln umfassen. Die neue automatisierte Pilotlinie erlaubt eine schnelle und flexible Kleinserienfertigung bis 200.000 Teile pro Jahr. 

Für die Kleinserienfertigung von Lab-on-a-Chip-Testträgern steht Hahn-Schickard seit 2015 eine neue Pilotlinie mit einer Jahreskapazität von 50.000 bis 200.000 Teilen zur Verfügung. Die skalierbaren Prozesse umfassen die Mikrostrukturierung, die Vorlagerung von Reagenzien und das Deckeln. Alle Anlagen wurden unter der Zielvorgabe einer hohen Flexibilität und schnelle Produktwechsel konzipiert. 

Die Lab-on-a-Chip-Testträger können durch Heißprägen, mittels Mikrospritzguss oder durch das hauseigene mikrothermoformen von Folien hergestellt werden.

Die Vorlagerung benötigter Reagenzien kann in einer Flüssigphase in Alu-Stickpacks oder in einer Festphase in Form von einlegbaren Lyophilisaten erfolgen. Für die Vorlagerung von eintrockenbaren Reagenzien steht ein Befüllautomat zur Verfügung, der magnetische Bead-Suspensionen, und bis zu 16 weitere Reagenzien pipettiert sowie eine lokale Teflonbeschichtung auftragen kann. Bedingt durch das flexible Anlagenkonzept lässt sich die Beladung der Testträger schnell auf andere Anwendungen anpassen.

Nach einem Trocknungsschritt erfolgt das Deckeln ebenfalls automatisiert. Mittels Plattensiegelung können sowohl Klebefolien als auch thermische Siegelfolien automatisiert auf die Testträger aufgebracht werden. Benötigte Belüftungslöcher werden flexibel und positionsgenau mittels Laser freigeschnitten. 

Der Betrieb der Pilotlinie in einem Reinraum, der sich an Klasse 10.000 orientiert, garantiert höchste Qualität der produzierten Testträger.